Die Duschkabine richtig sauber bekommen

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Duschen erfreuen sich heute großer Beliebtheit. Wer allerdings meint, dass es sich dabei um eine Erfindung der Neuzeit handelt, der irrt sich. Tatsächlich wird das Prinzip der Dusche den alten Griechen zugeschrieben. Allerdings hat die Form der Dusche sich im Laufe der Zeit gewandelt. War es früher nicht viel mehr als ein Wasserschwall unter den man sich stellte, so können heute Massagedüsen, Thermostatarmaturen und Duschkabinen das tägliche Duschbad zu einem angenehmen Erlebnis machen. Der Ort, an dem wir uns jeden reinigen braucht allerdings auch Pflege und vor allem regelmäßige Reinigung. Die warme feuchte Umgebung ist perfekter Nährboden für Bakterien und Schimmelpilze und auch andere Ablagerungen sammeln sich unter der Dusche. Will man die Duschkabine richtig sauber bekommen, dann muss man sich den verschiedenen Verunreinigungen nacheinander widmen.

Verunreinigungen

Die Duschkabine besteht aus mehreren Teilen, die bei der Reinigung betrachtet werden müssen. Die Armaturen, der Schlauch und der Brausekopf sind, zusammen mit der Duschstange, ein solcher Teil. Die Glaswände, oder Vorhänge, sowie die Wände sind ebenfalls Teile der Dusche, die gereinigt werden müssen. Die Duschtasse und die angrenzenden Silikonfugen, sowie der Abfluss müssen ebenfalls in der Reinigungsroutine berücksichtigt werden, will man die Duschkabine richtig sauber bekommen. Die einzelnen Teile haben unterschiedliche Schwachstellen und verschiedene Arten von Verunreinigungen und Ablagerungen setzen sich an ihnen ab.

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Der Duschkopf kann nur dann gut funktionieren, wenn alle Düsen frei von Kalk sind

Armaturen

Die Armaturen bestehen heute meist aus einem Einhandmischer, oder verfügen über ein eingebautes Thermostat. Neben den Bedienelementen weist die Armatur drei Anschlüsse auf. Zwei Wasseranschlüsse, mit denen sie an der Wand montiert wird und der Anschluss für den Schlauch. Über die beiden Wasseranschlüsse wird heißes und kaltes Wasser geliefert und in der Armatur gemischt. Die Armatur selbst wird also an einer Seite heiß und an der anderen Seite eiskalt. Beim Duschen wird sie nass gespritzt. Die Wassertropfen verdunsten nach dem Duschen. Dadurch bilden sich an der Armatur Kalkablagerungen, die mit der Zeit unansehnlich werden. Bei der Reinigung der Armatur ist also der Kalk das größte Problem. Auch der Duschkopf verkalkt mit der Zeit. Je nach Härte des Wassers und Bauweise des Duschkopfes verstopfen die Düsen mit der Zeit.

Die Wände

Die eigentliche Duschkabine, also die Glaswände, sowie die verfliesten Wände innerhalb der Dusche, hat dasselbe Problem, wie die Armatur. Wassertropfen, die während des Duschens an die Fenster gespritzt werden, werden, trocknen ein und hinterlassen eine kleine Kalkablagerung. Jeden Tag bildet sich damit mehr Kalk an den Scheiben. Was am Glas deutlich sichtbar ist, passiert aber auch an den Fliesenwänden. Auch hier lagert sich Kalb ab. Außerdem sammeln sich am unteren Rand auch Seifenreste und das Wasser, das an Glas und Wänden auch noch Stunden nach dem Duschen, nach unten läuft, begünstigt Schimmelbildung.

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Glasflächen, die mit Wasser bespritzt werden sind immer eine Herausforderung. Die regelmäßige Reinigung ist Pflicht

Die Duschtasse

Am unteren Ende findet sich die Duschtasse. Die Glatte Oberfläche verhindert sehr gut die Kalkablagerung, aber die Anschlussstellen an die Wände und die Glasscheiben brauchen besondere Beachtung. Will man die Duschkabine richtig sauber bekommen, ist die Reinigung und Wartung der Silikonfuge zwischen Wand und Duschkabine besonders wichtig. Ablagerungen aus Seifenresten und eben Schimmel sorgen für Verfärbungen. Hier muss bei der Reinigung Rücksicht genommen werden. Eine weitere Problemzone in der Duschkabine ist der Abfluss. Seife und Haare sorgen im Abfluss für Verstopfungen. Haare können das Sieb am Abfluss verlegen, aber auch später im Abflussrohr einen Pfropf bilden, oder für unangenehme Gerüche sorgen.

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Die Badewanne ist heute schon fast verdrängt. Viele moderne Wohnungen kommen im Bad mit einer platzsparenden Duschkabine aus

Duschkabine richtig sauber bekommen

Im Grunde gibt es in der Duschkabine also drei Probleme. Will man seine Duschkabine reinigen muss man sich mit allen drei Problemen, bzw. Verschmutzungen beschäftigen.

Schimmelpilz

Die unangenehmste Verschmutzung der Duschkabine ist Schimmel. Das Silikon in den Dichtungsfugen zwischen Duschkabine und Wand, bzw. rund um die Duschtasse, bietet für den Schimmel einen nahezu idealen Untergrund. Das Problem ist, dass der sichtbare Teil buchstäblich nur die Spitze des Eisbergs ist. Das Myzel, das Wurzelgeflecht der Schimmelpilze steckt tief im Silikon und sorgt für immer neue sichtbare Schimmelbildung, auch wenn man die Oberfläche reinigt. Ist das Silikon erst einmal befallen, gibt es nur eine einzige Lösung. Die Silikonfugen müssen ausgewechselt werden. Das ist, nach ein paar Jahren, auf jeden Fall eine gute Idee.

Schimmel entfernen

Bevor der Schimmel aber auch die Fliesenfugen befällt muss gehandelt werden. Die Bekämpfung von Schimmel kann mit Chlor, Alkohol, oder Essig erfolgen. Chlor ist in den meisten Schimmelentfernern enthalten. Mit dem Schimmelentferner werden die betroffenen Stellen eingesprüht und nach einer Einwirkzeit, gemäß Bedienungsanleitung, abgewaschen. Schimmelentferner hat eine bleichende Wirkung, darf also nicht auf empfindlichen Oberflächen angewendet werden.Alkohol wird als 70%ige Lösung in der Apotheke, oder der Drogerie gekauft und mit einem Tuch aufgetragen. Auch hier lässt man den Alkohol mehrere Minuten einwirken, bevor man ihn abspült. Bei Essig muss man bei Natursteinfliesen und vor allem Marmor vorsichtig sein. Die Säure greift den Stein an.

Silikonfugen austauschen

Die sicherste Variante zur Entfernung von Schimmelpilz in der Dusche, ist das Austauschen der Silikonfugen. Mit einem Messer, oder einer speziellen Bürste wird die Fuge entfernt. Danach wird der Untergrund mit Alkohol, oder Schimmelentferner behandelt um eine Neubildung zu verhindern. Danach wird eine neue Silikonfuge gezogen. Um neuerliche Schimmelbildung zu vermeiden emfpiehlt es sich, schimmelabweisenden Silikon einzusetzen.

Schimmelbildung vorbeugen

Der Schimmelbildung in der Duschkabine kann man vorbeugen, indem man die Duschwände, sowie die Fliesen abzieht. So verhindert man, das die Fugen sehr lange feucht bleiben, weil das Wasser langsam abrinnt. Das Abziehen ist aber auch eine wichtige Maßnahme, um das nächste Problem zu verhindern.

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Das Duschen ist wohl so alt, wie die Menschheit. Heute ist es die häufigste Form der täglichen Reinigung

Kalk

Überall, wo Flächen mit Wasser in Berührung kommen, bildet sich Kalk. Die gelösten Stoffe bleiben zurück, wenn das Wasser verdunstet ist. Die beste Lösung ist es also, das Wasser nicht verdunsten zu lassen, sondern die Flächen zu trocknen. Statt alle paar Tage, oder Wochen, eine große Reinigung zu starten, ist die regelmäßige Trocknung nach dem Duschen die bessere Entscheidung. Die Wände werden mit einem Abzieher abgezogen und nach dem Abtrocknen wird die Armatur und der Duschkopf abgetrocknet. Ist Kalk aber bereits entstanden, dann hilft nur noch eine gründliche Reinigung. Ein umweltfreundliches Mittel dazu ist Essig. Auch Essigessenz kann verdünnt angewendet werden, aber auch normaler Tafelessig ist völlig ausreichend. Essig darf nicht versprüht werden, weil der auch die Atemwege angreifen kann. Er wird also mit einem Lappen, oder einem Schwamm aufgetragen. Danach wird nachgespült und die Gläser und Fliesen erstrahlen wieder in alter Pracht. Vorsicht ist bei Marmor geboten, der mit der Essigsäure reagiert. Die Oberfläche leidet unter der Anwendung.

Der Abfluss

Ein unscheinbarer Teil der Dusche, der auch regelmäßig Beachtung braucht, ist der Abfluss. Im Sieb verfangen sich lange Haare und die Kombination aus Seifenschaum, Hautschuppen und Haaren lagern sich im Abflussrohr ein. Hier verstopfen sie nicht nur den Ablauf, sondern entwickeln auch einen unangenehmen Geruch. Beides kann man mit einem Rohrreiniger entfernen. Der Reiniger wird nach dem letzten Duschvorgang des Tages in das Abflussrohr gekippt und wirkt dort über mehrere Stunden ein. Die Ablagerungen werden aufgelöst und mit dem nächsten Duschen weggespült. Hausmittel, wie Backpulver, oder Natron können genauso verwendet werden, wie einfaches Geschirrspülmittel und kochendes Wasser. Mit dem heißen Wasser muss aber auf die Duschtasse geachtet werden. Es darf nur in den Abfluss gegossen werden, um keinen Schaden anzurichten. Diese Methode ist daher nicht zu empfehlen. Der Rohrreiniger verrichtet seine Aufgabe üblicherweise problemlos und löst die Verstopfungen. Führt diese Methode nicht zum Erfolg kann auch mit einer Saugglocke, einem Pümpel, gearbeitet werden, um das Rohr wieder frei zu bekommen.

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