Den Strom und Gas Anbieter wechseln

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Was auch immer wir tun, fast nichts in unserem Leben und unserem Alltag läuft ohne Strom ab. In vielen Haushalten ist auch noch Gas im Einsatz und sorgt für Wärme um zu Kochen, die Heizung und Warmwasser. Traditionell gibt es überall regionale Strom und Gas Anbieter. Die Stadtwerke beispielsweise, die ein leistungsfähiges Stromnetz betreiben und zuverlässig den Strom, aber auch das Gas in die Haushalte liefern. Seit einiger Zeit ist es aber möglich, den Anbieter zu wechseln. Wie das abläuft und was man bedenken sollte, wollen wir uns heute genauer ansehen.

Das Netz

Bei allem Fortschritt und der Möglichkeit heute sein Smartphone berührungsfrei mittels Induktion zu laden braucht man für Strom immer noch eine Stromleitung. Im Kraftwerk wird die Energie produziert und über Stromleitungen zum Umspannwerk transportiert. Dort wird der Strom auf Hochspannung umgespannt um möglichst verlustfrei über weite Strecken transportiert werden zu können. Am Ende wird die Spannung wieder reduziert und letztendlich führt in jeden Haushalt eine Stromleitung. Vom Sicherungskasten wird der Strom in der Wohnung, oder dem Haus verteilt und steht an den Lichtschaltern und an den Steckdosen zur Verfügung. Wir nutzen die Energie um unser Smartphone zu laden, Unterhaltungselektronik, oder Haushaltsgeräte zu betreiben. Auch beim Gas läuft es ähnlich. Es wird bis in jeden Haushalt in Rohren geführt und dort hinter dem Zähler an die Verbraucher, also zur Therme und dem Gasherd transportiert. Die Strom- und Gasnetze ermöglichen also die Zustellung von Strom und Gas.

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Strom und Gas Anbieter

Die Stadtwerke betreiben ihr eigenes Netz. Sie verwalten in ihrer Stadt die Stromleitungen und die Gasrohre, erweitern die Netze und halten sie instand. Bezieht man den Strom ganz klassisch bei den Stadtwerken, dann erhält man eine Rechnung, die die Energie, aber auch das Netz beinhaltet. Aber nicht alle Strom und Gas Anbieter betreiben ein eigenes Netz. Es besteht aber die Möglichkeit trotzdem man am Netz der örtlichen Stadtwerke angeschlossen ist, den Strom von einem alternativen Stromanbieter, oder das Gas von einem anderen Lieferanten zu beziehen. Das funktioniert indem der jeweilige Anbieter den Netzbetreiber für die Benützung seines Netzes bezahlt.

Der Anbieterwechsel

Die häufigste Sorge beim Umstieg auf einen anderen Strom und Gas Anbieter ist, dass der neue Lieferant nicht liefern kann. Hat der Anbieter kein Gas, dann kommt kein Gas aus der Leitung, glaubt man. Das ist aber nicht so. Das Gasnetz des örtlichen Netzbetreibers liefert das Gas alternativer Anbieter natürlich nicht exklusiv. Es wird nicht etwa die Gasleitung am anderen Ende umgesteckt und auch an der Lieferung des Stroms ändert sich nichts. Die Stadtwerke liefern den Strom lückenlos und ständig. Später wird dann mit dem jeweiligen Strom und Gas Anbieter verrechnet. Das Gas und den Strom bringt der tatsächliche Anbieter irgendwo ins Netz ein, oder kauft ihn entsprechend zu. Warum aber sollte man den Strom und Gas Anbieter wechseln?

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Angebot und Nachfrage

Die Tatsache, dass jeder Anbieter jetzt Mitbewerber hat, die versuchen mit niedrigen Preisen Kunden zu gewinnen kommt uns Konsumenten zugute. Der Preiskampf der Anbieter sorgt für niedrige Preise und günstige Energie, die wir beziehen können. Statt wie bisher kann der lokale Stromanbieter nicht tun und lassen, was er möchte. Die Preisgestaltung muss sich am Marktpreis orientieren und wer zu teuer ist verliert Kunden. Abgesehen von der wirtschaftlichen Betrachtung kann ein Anbieterwechsel aber auch andere Beweggründe haben. So kann man sich entscheiden Strom nach bestimmten Kriterien zu kaufen. Öko-Strom, der nur aus erneuerbaren Energiequellen stammt, oder der Verzicht auf Atomenergie kann ein Grund sein, den Strom Anbieter zu wechsen.

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Ablauf

Der Umstieg ist ganz einfach. Man sieht sich den eigenen Stromverbrauch auf der letzten Energiekostenabrechnung an. Mit dem Wissen über den durchschnittlichen Verbrauch kann man bei den verschiedenen Anbietern Angebote einholen, oder die Tarife auf der Website einsehen. Hat man sich entschieden wird ein Vertrag unterschrieben. Das war es im Wesentlichen. Technisch ändert sich beim Anbieterwechsel garnichts. Der Strom kommt unverändert aus der Steckdose und das Gas wie gewohnt aus der Leitung. Es ändert sich nur die Rechnung. Diese sollte günstiger ausfallen und kommt vom neuen Lieferanten. Beim Abschluss des Vertrags sollte man aber sehr vorsichtig sein. Lange Laufzeiten und Kündigungsfristen können unangenehm sein. Viele Anbieter locken mit einem zeitlich begrenzten Sonderpreis, während man nach ein paar Monaten vielleicht wesentlich höhere Preise bezahlt. Auch arbeiten manche Anbieter mit Strompaketen, bei denen man voraus eine Menge an Strom bezahlt, die man anschließend nutzen kann. Davon raten Verbraucherschützer grundsätzlich ab. Ein regulärer Vertrag mit nicht mehr als 12 Monaten Laufzeit und einer kurzen Kündigungsfrist ist ideal um von Preisschwankungen und Angeboten anderer Anbieter auch profitieren zu können.

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