Einrichtungsgegenstände und Möbel – Definition und Unterschied

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Wer in eine neue Wohnung zieht, oder die eigene Wohnung umgestaltet kommt früher oder später an den Punkt, dass die Inneneinrichtung ansteht. Die Wände sind ausgemalt, sonstige Renovierungen sind abgeschlossen und es geht an die Inneneinrichtung. Möbel und Einrichtungsgegenstände werden angeschafft und positioniert. Das beste Ergebnis erreicht man dann, wenn man sich vorab ein Konzept überlegt. Im Zuge solcher Vorbereitungen kommt immer wieder ein Frage auf. Was ist de Unterschied zwischen Einrichtungsgegenständen und Möbeln? Wie lautet dazu die Definition?

Fragen, die die Welt nicht braucht

Zugegebenermaßen ist die Fragestellung in den meisten Lebenssituationen irrelevant. Hat man aber den Anspruch sich ernsthaft mit einem Thema auseinanderzusetzen, dann ist die Begriffsdefinition ein wichtiger Grundstein dafür. Schnell wird dann auch der Unterschied zwischen einem Möbelhaus, oder einem Möbelhandel, oder einem Einrichtungshaus klar. Der eine verkauft nur Möbel, während ein Einrichtungshaus, wie beispielsweise ferm LIVING die gesamte, oder zumindest einen Großteil der Einrichtung anbietet. Was aber macht ein Möbel aus?

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Lebt jemand in der Wohnung, dann besteht die Einrichtung aus mehr, als auch Möbeln

Immobilie und Mobiliar

Ursprünglich unterscheidet man mit dem Begriff Mobiliar die beweglichen Gegenstände einer Wohnung von den elementen, die fest stehen. Alles was gemauert, oder fest mit dem Gebäude verbunden ist, ist Teil der Immobilie. Alles, was abmontiert, oder einfach weggetragen werden kann, ist Teil des Mobiliars. Damit umfasst das Mobiliar die gesamte Einrichtung und entspricht damit den Einrichtungsgegenständen. Gegenstände, die Teil der Einrichtung, oder eben des Mobiliars sind, bezeichnet man als Einrichtungsgegenstände. Das umfasst allerdings auch Möbel.

Möbel

Eine Sonderrolle unter den Einrichtungsgegenständen, spielen die Möbel. Die Defintion lt. Wikipedia ist umfangreich, erlaubt aber eine klare Abgrenzung von Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständen.

Stabile Körper

Ein Teil der Definition von Möbel ist die Tatsache, dass es sich um stabile, objektartige Elemente handelt. In sich stabil stehen sie weitgehend selbstständig um Raum. Das unterscheidet sie beispielsweise von Teppichen, oder Vorhängen, aber auch von Kissen, die eben nicht stabil sind. Kleine Dekoartikel sind damit ebenfalls ausgeschlossen, da sie nicht objektartig sind. Auch stehen sie nicht selbstständig im Raum, sondern meist auf einem Möbel, oder beispielsweise in einem Regal.

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Auch Einrichtungsgegenstände, auf denen Tiere sitzen, oder liegen, sind per Definition Möbel

Zweck

Ein weiteres Kriterium, das aus einem Einrichtungsgegenstand ein Möbel macht, ist der Zweck. Der Verwendungszweck eines Möbels ist nicht vorrangig die Dekoration, sondern findet sich in erster Linie in der folgenden Liste:

  • Aufbewahrung von Gegenständen
  • Sitzen, oder Liegen von Mensch, oder Tier
  • Grundlage für die Verrichtung von Tätigkeiten

Das definiert alle Kästen, Kommoden, Stühle, Sofas, Betten, die Küche und Werkbank als Möbel.

Gebrauchswert

Der dritte Teil der Definition von Möbeln ist der Gebrauchswert. Man verwendet sie im Alltag, oder fallweise und sie erfüllen ihren Zweck.

Einrichtungsgegenstände

Möbel sind ein Teil der Einrichtung und damit genauso Einrichtungsgegenstände, wie alle anderen Bestandteile des Mobiliars. Einrichtungsgegenstände umfasst also alle beweglichen, nicht fest mit dem Gebäude verbundenen Elemente der Einrichtung. Hier die wichtigsten Punkte nocheinmal in Form einer Infografik:


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Was ist der Unterschied zwischen einem Einrichtungsgegenstand und einem Möbel?

Die Einrichtung

Unsere Einrichtung setzt sich also aus den verschiedenen Einrichtungsgegenständen zusammen. Der Überbegriff beschreibt all das, was man mit mehr, oder weniger Aufwand, beschädigungsfrei entfernen kann. Während die Möbel einen klaren Zweck erfüllen und uns im Alltag unterstützen, dienen Dekoartikel und Accessoires in erster Linie der Optik. Die Möbel alleine lassen eine Wohnung kalt und steril wirken. Erst durch den Rest der Einrichtung, die Bücher in den Regalen, die Vase am Esstisch und die Jacken an der Garderobe, wirkt die Wohnung lebendig. Eine Auswahl an Bildern an den Wänden, Elemente, die die harten Linien der Möbel durchbrechen und asymetrische und organische Formen sind ein wichtiger Kontrast zu den strengen formen der Räume und der Möbel. Inneneinrichtung ist eine Kunst, die von kleinen Gesten lebt. Kleine Gesten, die die großen Elemente unterstützen und sie in einen natürlichen Kontext rücken.

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